Samstag, 11. April 2009

Real Serenity

Wie es mich doch amüsiert,
find ich dieses Wort,
gar diesen Namen besonders seit je her.

Serenity.

Wahrlich einen Narren gefressen daran,
ihn verbunden mit allem was perfekt zu sein scheint.

Ist es doch so ironisch,
hab ich doch erst heute nach geschlagen,
gesucht nach dessen eigentlichen Bedeutung,
und gelangt zu einem wahrlich faszinierenden Ergebnis.

Serenity bedeutet nichts anderes als "Klarheit".

Wenn man zu solch einer eigentlich stupiden Erkenntnis kommt,
wird einem doch tatsächlich einiges klar,
vermag ich dies nun nicht wirklich zu nennen,
weiß ich ja selbst nicht was mir jetzt alles klar geworden ist.


Perfektion,
gesucht habe ich sie in der Klarheit,
gefunden hab ich sie in der Klarheit,
aber gänzlich woanders,
nicht wirklich in "Serenity",
wohl eher in diesem besonderen grünen Schein,
fesselnd wie nichts anderes,
gar mich selbst überraschend.

Serenity,
Green Shining,
muss man manchmal doch erst erkennen,
das eine Münze stets 2 Seiten hat,
aber dennoch diese eine Münze bleibt,
egal von wo man sie betrachtet.


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Perfektion in Klarheit,
jetzt wirft mich doch meine Genialität um.
Vielleicht ist es auch meine Arroganz.

Donnerstag, 9. April 2009

Eröffnet ist der Tanz

Das Schicksal mag Bewegungen,
die Materie mag Bewegungslosigkeit,
Veränderungen,
Veränderungslosigkeit.

Wahrlich 2 Gegensätze,
und dennoch fordert das Schicksal zum Tanz,
gänzlich gleich wie die Materie handelt,
ist so doch so widerstrebend,
spielt es keine Rolle,
das Schicksal übernimmt die Führerrolle in diesem Tanz.

Er ist eröffnet,
mal geht es etwas schneller,
mal etwas langsamer,
mal mit Drehungen,
mal ohne diese.

Die Melodie lässt den Tanz wirken wie eine Symbiose,
scheint die Materie widerstandslos zu folgen.

Doch nur,
weil man nicht erahnen kann mit welcher Gewalt das Schicksal an ihr reißt,
welch berauschendes Ende wird dieser Tanz wohl nehmen?

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So,
diesmal hab ich mir wirklich GAR NICHTS bei dem Text gedacht,
kam mir einfach spontan in den Kopf *g*

Mittwoch, 8. April 2009

Gedankensperre

Welch interessante Gegebenheit,
beschäftige ich mich doch nun Tag für Tag,
Minute für Minute aufs Neue,
zu unterbinden ein jeglich Gedanken,
vermag ich doch auf diesen Weg nicht unter zu gehen.

Alleine Sekunden der Unbeschäftigkeit reichen aus,
reichen aus um in einem Meer meiner Gedanken zu ertränken,
sind sie doch alle angereichert mit dieser speziellen Komponente,
scheinen meine Gedanken gänzlich von ihr durchflossen zu sein,
gar von ihr kontrolliert zu werden.

Welch drastisch Gedankengut,
zeigt es mir doch so viele Versionen,
Versionen der Zukunft,
haben sie meist nur eins gemeinsam,
ihre gnadenlose Unwahrscheinlichkeit.

Es besteht immer die Möglichkeit,
dass die Zukunft wirklich diese Wendung nimmt,
aber dennoch,
ist es eine verschwindend geringe Wahrscheinlichkeit,
im Keim erstickend klein.

Man kann sich nur überraschen lassen,
und sollte niemals seine gesamte Hoffnung in der Unwahrscheinlichkeit verlieren.

Montag, 6. April 2009

erheiternder Aufschlag

Nun,
da ich ja mittlerweile auf den Boden des Abgrundes aufgeschlagen bin,
und mit es dort unten ziemlich gemütlich gemacht habe,
denke ich doch mal wieder drüber nach,
die Klippe wieder nach oben zu steigen,
zwar nicht ganz nach oben,
aber Stück für Stück langsam der Spitze entgegen.

Andererseits,
habe ich gar keine Lust noch mal runter zu fallen,
so ein Aufprall ist ja schließlich alles andere als angenehm,
von daher steht mir ein Konflikt aus interessanter Perspektive bevor.

Nun,
ich denke ich habe eine interessante Entscheidung getroffen,
ich werde nicht aus eigener Kraft noch mal hinauf steigen,
dafür ist dieser Abgrund mir zu sehr ans Herz gewachsen,
will ich ihn doch nicht vergessen und missen müssen,
ich warte einfach bis dieser Graben sich soweit anhebt,
bis ich ohne Selbstverschulden wieder oben angekommen bin,
egal wie lange das dauert.

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Viva la Postapokalyptika

Sonntag, 5. April 2009

Oh traumhafte Postapokalypse

Nun,
seit heute beschäftige ich mich mit dem überaus genialem Spiel "Fallout 3",
musst ich doch feststellen welch nostalgische Wirkung es auf mich hat,
wandelnd durch diese postapokalyptische Welt,
eine Welt die nur noch aus Ruinen besteht und ein Schatten ihrer früheren selbst ist,stets begleitet von meinem tagesversüßendem Radio,spielt es doch die ganze Zeit während ich versuche am Leben zu bleiben diese 40iger oder 50iger Jahre Musik.

Und wieder spüre ich sie,
die Symphonie aus Schmerz und innerem Frieden,
scheint die Atmosphäre dieses Spiels doch momentan perferkt meine Seele zu treffen,wahrlich vom Schmerz gezeichnet,und dennoch durchflutet mit diesem unglaublichen inneren Frieden.

Es ist ein ungewöhnliches Gefühl,
aber dennoch teilweise gar nicht unangenem,
die Schmerzen sind zwar ein ständiger Begleiter,
aber man kann mit ihnen Leben,
und dieser innere Frieden,
ist mir dessen Ursprung durch nicht wirklich bekannt,
muss es wohl die Akzeptanz sein,
dass das Leben am unteren Ende des Baches angekommen ist.

Ich denke,
es ist wie eine Bereicherung an Lebenserfahrung,
weder positiver noch negativer Natur.

Das Leben geht weiter,
man muss es so nehmen wie es kommt,
und über dessen fiese Ironie einfach lachen,
dann kann man eigentlich alles ziemlich einfach wegstecken,
und sich denken:

"Vielleicht ist bald ein wenig Besserung in Sicht,viel schlechter kann es ja nicht mehr werden"

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Darauf erhebe ich mein Glas,
genießend diesen Moment des totalen Aufschlags,
genießend die Tatsache ,
dass es ich mir keine Sorgen mehr machen muss,
dass es irgendwie noch schlechter werden kann.

Auf das Leben....

Samstag, 4. April 2009

Symphonie aus Schmerz und innerem Frieden

Welch witzlose Nacht,
blieb der Schlaf mir doch zum Großteil verwehrt,
durchzogen von dem Krieg der in mir tobte,
konnte ich nun endlich Einblick auf das Schlachtfeld kriegen,
war es nun voller Leichen und absolut ruhig.

Eine Symphonie aus Schmerz und innerem Frieden,
läuft mir doch angesichts der vielen Toten ein Schauer über den Rücken,
fällt es mir doch schwer zwischen ihnen zu wandeln,
und dennoch bin ich gefüllt mit Gelassenheit,
berührt von der nun endlich eingekehrten Ruhe des Schlachtfelds,
froh über den nun endlich klaren Blick über alles.

Diese Symphonie,
ist die innere Ruhe doch nichts ohne den Schmerz,
ist der Schmerz doch nichts ohne die innere Ruhe.

Diese Symphonie sei nun mein Lied,
ungeachtet der Schuldfrage,
war ich es doch der die Bombe zündete und all diese Leben auslöschte,
ihre Leiber mit dieser wahnsinnigen Gewalt zerriss.

Oh Symphonie aus Schmerz und innerem Frieden,
bringe den bestmöglichen Ausgang,
führe zu den richtigen Wegen,
verhindere weiteren Schaden,
ist Schadensbegrenzung nun das höchste aller Ziele.

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Wahres Leben,
wahre Weisheit,
wahre Ehrlichkeit,
erlangt ist wohl alles,
was bleib nun noch zu tun?

Freitag, 3. April 2009

Von Eid und Kriegerseele

Ich bin ein schwarzer Ritter,
tragend immer meine 3 Schwerter bei mir,
stehts folgend meinem Eid,
kämpfend bis zum Tod.

Ich blicke in die rote Abendsonne,
wirft sie doch so unglaublich lange Schatten über das Land.

Wie viele Jahre bin ich nun schon Soldat?
Jeden Tag aufs neue den Kampf bestreitend?
Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor.

Ich bin alt geworden,
des Kampfes überdrüssig,
so mache ich mich auf den Weg in dieses alte Bauernhaus,
gehend ins Exil aus dem Ich so triumphierend hervortrat.

Ich lege meine Rüstung ab,
alle meine Schwerter,
ihnen einen letzten Blick nachwerfend bevor ich sie in die alte
Holztruhe sperre.
Mein Eidesemblem hingegen trag ich noch weiterhin,
befestigt an diesem gewöhnlichen Hemd,
war ich nun doch aus dem ewigen Kampf zurückgekehrt,
ist es nicht gleich bedeutend mit einem Eidbruch,
stets werde ich meinen Idealen treu bleiben,
und wieder zu den Waffen greifen wenn nöig,
aber solange meine Dienste nicht nötig sind,
werde ich hier verweilen,
mein Leben vor sich hin vegietieren lassen,
hatte es doch noch nie die Gelegenheit dazu.

Immernoch spüre ich die Macht der schwarzen Blitze in meinen Fingern zucken,bin ich doch durchströmt mit der Macht der Finsternis,
soll auch sie nun ruhen und verweilen.

Vielleicht wird meine Wiederkehr nie mehr von nöten sein,
vielleicht werde ich als gewöhnlicher Bürger sterben,
als gewöhnlicher Bürger mit der Macht eines Gottes.

Niemand weiß was die Zukunft bringt,
die Kriegerseele mag gebrochen sein,
doch stets bleibt der bittere Beigeschmack der sich Hoffnung nennt.


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Anmerkungen:

1. Nein,das ist jetzt nicht das Ende dieses Weblogs
2. Ja,voraussichtlich wird die finstere Macht in folgenden Blogeinträgen ruhen bleiben
3.An dem Tag an dem ich meine Ideale verrate,will ich sterben
4. Nein,ich werde jetzt nicht hellere Farben tragen!

Fatale Gegebenheiten

Nun,
das Routerproblem nimmt katastrophale Ausmaße an,
musste ich doch heute wieder etwas tricksen um das Teil an zu kriegen,
wenn der nun dauernd aus ist,
wird es mir quasi unmöglich sein,
meine verfügbare Freizeit effizient zu nutzen,
regel ich doch für gewöhnlich alles über meinen geliebten Instant Messenger.

Es ist so als würde man mich von der Außenwelt abschneiden,
und zwar von dem wichtigen Teil der Außenwelt....
Ich hab keine Ahnung,
wie ich aus dieser Zwickmühle wieder rauskommen soll...

Man kann eine Blüte nicht von ihrem Stängel trennen,
ohne dass diese früher oder später daran stirbt,
und so spüre auch ich langsam wie dieses Messer versucht mich von meinem "Stängel" zu trennen,
ist er doch das einzige was mich auf Dauer am Leben halten kann,
und gemeint sei nicht das Internet,
welches eher eine Trägerrolle spielt...

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Nun....hilfe........

Donnerstag, 2. April 2009

3einhalb Kilometer Todesmarathon und weitere Tagesverdamnis

Mein Tagesablauf hatte einiges zu bieten ob nun positiv oder negativ...war beides dabei.

Nun,
nachdem ich mir zunächst heute früher frei genommen habe,
kam ich nach Hause,
erschrocken musst ich feststellen,
dass der Router aus ist.

Ich konnte es einfach nicht zulassen,
ich konnte diesen Tag nicht ungenutzt verstreichen lassen,
war das Wetter doch zu genial,
war die zusätzliche Zeit doch so kostbar.

Mit einem Blick auf die Uhr entschied ich mich zu einem recht aussichtsloses Spontanausflug,
und hier wären wir dann bei meinem 3einhallb Kilometer Todesmarathon:

Meine Uhr sagte mir,
dass ich 20 Minuten Zeit hatte,
um einen 3,5 km entfernten Ort zu erreichen,
wobei fraglich war ob ich bei diesem Wettlauf mit der Zeit eigentlich einen wahren Sieg davon tragen konnte.
Zum einen,
waren die 20 Minuten nur ein Richtwert,
an dem sich öffentliche Verkehrsmittel orientieren sollten,
zum anderen,
wusste ich noch nicht mal ob ich selbst wenn ich vor dem Bus mein Ziel erreichen würde,
ob ich einen wirklich vollkommenen Sieg davon tragen konnte.

Nichts desto trotz rannte ich los,
meine Beine begannen schon nach kurzer Zeit zu schmerzen,
dennoch lief ich weiter,
lag ich doch noch gut in der Zeit.

Die Qualen in meinen Beinen nahmen wahnsinnige Dimensionen an,
ich war definitiv aus der Übung...

Nun,
nach ca. 3/4 der Strecke sah ich meinen Gegner an mir vorbeiziehen,
er passierte mich und ich erkannte ,
dass ich eigentlich schon verloren hatte,
trotzdem packte mich mein Ehrgeiz,
in meinem Wortschatz existiert kein "Aufgeben",
schon gar nicht mit den richtigen Beweggründen.

Obwohl meine Beine mich vor Schmerzen sowieso fast nieder rissen, begann ich zu sprinten.
Ich bewegte mich ca. 3 mal so schnell wie vorher,
trotzdem blieb der Sieg vollkommen aussichtslos,
nach kurzer Zeit nahm ich wieder meine 1. Geschwindigkeit an,
ironischerweise hatte ich es eigentlich geschafft,
ich habe innerhalb des umschlagenden Zeitspektrums die gesamte Strecke zurück gelegt.

Ich legte noch eine weitere kleine Teilstrecke zurück,
diesmal gehend,
nur das kleine Stück von der Bank an der Kreuzung zu etwas höheren gelegenen Bank an dem kleinen Pfad den Berg hoch.

Ich folgte nun meinem alternativ Plan,
und machte es mir gemütlich auf dieser Bank,
lies mich einfach von meiner Umwelt berieseln,
obgleich ich mich eigentlich mit der Wechselstromtechnik für die morgige Arbeit auseinander setzen sollte.
Ca. eine Stunde verbrachte ich so,
darüber nachdenkend vielleicht noch etwas weiter zu gehen,
aber die Ungewissheit aller Umstände hielt mich dann doch zurück...

Nach meiner Heimkehr musst ich fest stellen,
dass die Internetverbindung immer noch ausblieb,
vorsichtig ergründete ich die Ursache,
steckte der Router doch nun in einer Mehrfachsteckdose mit dem Computer,welche über einen Ausschalter verfügt.

Der Fernseher steckt nun leider woanders,
so dass der Router nicht morgens automatisch mit eingeschaltet wird.

Bei den eventuellen Folgen schaudert es mir immer noch,
hab ich doch später meinen Vater unter falschen Vorwand an den Computer gelockt,
musst ich doch dafür sorgen,
dass der Router wieder läuft.

Mein Trick funktionierte,
so dass ich nun hier davon berichten kann,
und wieder warten kann,
auf ein Gespräch mit der Person,
welche doch wichtiger ist als meine selbst,
so denke ich zumindest...


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War ein relativ durchwachsender Tag,
und ich denke ich bin vermutlich manchmal zu ehrlich,
aber ich habe keine Lust meine Prinzipien zu verraten,
handeln zu locker mit diversen Sachen,
und dadurch Schaden zu verursachen,
wie ich es bereits bei anderen gesehen habe,
mag es zwar nur unbedachtes Handeln gewesen sein,
denke ich doch,
dass man manche Sachen mit wesentlich mehr Bedacht angehen sollte,
und ich denke,
dass ich mit diesem Gedanken nicht allein bin.


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